PENG! Ich glaub das war der Startschuss zum Schwedenhaus.

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Soooo mag ich das. Unser Talismann (also der Berater von der Holzbaufirma Talis 😉 ) ist ein Mann der Tat. Zack Bumm hatten wir einen ersten Entwurf zu Hause… Nach Monaten des Wartens kam uns das schon wie ein Meilenstein vor. Aber es wurde noch besser! Der Talismann lud uns ein, nach Husum zu kommen um dort unsere Pläne persönlich zu besprechen. Und die Übernachtung wird bezahlt. Na da musste man uns nicht zweimal fragen 😉 

Am Freitag fuhren wir also nach Husum, wo um 15 Uhr ein Treffen mit der Firma Talis Holzhäuser ausgemacht war. An Schlaf war kaum zu denken, wir waren viel zu nervös und aufgeregt. Alles klappte besser als gedacht, so dass wir schon gegen 14 Uhr mit schwitzigen Händen, zappelig und nervös schnatternd ankamen. Unser Berater nahm uns unsere Aufregung sehr schnell und führte uns erst einmal durch die Ausstellungshalle. Hier sind einige Hausecken aufgebaut, so dass man sich den Aufbau der Wände, verschiedene Türen und Fenster oder gar die verschiedenen Holzanstriche live anschauen kann. Nebenbei wurden unsere gefühlt 1 Million und sicher wahnsinnig doofen Fragen geduldig und wirklich kompetent beantwortet.

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Etwas später setzten wir uns dann in sein Büro und begannen damit, unsere Hausentwürfe zu besprechen… Für uns war das aufregend und spannend, und wirklich aufregend. Für den Berater waren wir glaube ich wahnsinnig nervig. 😉 Der erste Entwurf, lag bei ca 200qm und somit natürlich weit über unseren Bedürfnissen und auch bezahlbaren Grenzen. Die Mission lautete also Kompromisse finden, kürzen und den Preis drücken. Wir radierten wie verückt und änderten den Plan das eine oder andere Mal… Zwischendurch rauften wir uns die Haare und ich war den Tränen nahe. Denn Kompromisse bedeuten eben auch eventuell Dinge aufzugeben, die man sich schon lange vorstellt (zum Beispiel eine Doppelgaube im Obergeschosse, viele Terassentüren oder auch die L-Form des Erdgeschosses…). Doch ich glaube unser Berater konnte zaubern… aber am Ende lag da ein Entwurf vor uns, bei dem zwar die Grundfläche auf 160qm reduziert werden konnte, aber alle unsere „Extra“ Wünsche berücksichtigt werden konnten.

Wir bestellten also die „professionellen“ Zeichnungen für diesen Entwurf. Ein allererster Schritt in Richtung Hausbau. Hallelujaaaaah. Generell ist unser Berater auch ein eher optimistischer Mensch. Nach dem zeitlichen Verlauf gefragt meinte er, dass gegen Ende Juli der Bau beginnen könnte.  Darauf ernetete er nur ungläubiges Kopfschütteln unsererseits. Schon vor einem Jahr hatte uns ein Immobilienberater einen zeitnahen Bautermin versprochen. Wir glauben jaaarnüscht mehr… 😉 Ich meine, das wäre in 3,5 Monaten?!?!?

Nach dem 3stündigen Termin waren wir dann richtig platt und fertig mit der Welt. So große Zahlen, so viele Informationen und so viel, was nun auf uns zukommt… Wir fuhren ins Hotel um einzuchecken und picknickten dann an der Nordsee. Zu futtern gab es Nudeln mit Tomatensoße vom Vortag, aus der Tupperdose. Dazu zwei Blackberry Ciders aud dem Sky Markt. Essengehen erschien uns nun zu teuer (Watt so ein Haus kostet… herrjemineeeee!) also wurde dies unser Festmahl. Und es war wirklich wunderbar 🙂

Am Samstag genossen wir das herrliche Hotelfrühstück und fuhren anschließend nach Sankt Peter Ording. Nordfriesland hatte uns schon bei unserem letzten Besuch im Sommer 2013 sehr gut gefallen und im August 2015 ist ja der nächste Urlaub in ein reetdachgedecktes Ferienhaus schon gebucht 🙂 Dort machten wir einen langen, sonnigen (aber windigen) Spaziergang über den rieeesigen Strand. Auch ein Besuch im Kino „Nordlicht“, das von den lieben Eltern einer Freundin geführt wird, musste sein. Wer Kino mag und in der Nähe ist, muss das Nordlicht besuchen! Tolle Filmauswahl, ein urgemütliches und kleines Kino mit neuester Technik, Bestellservice während der Filmvorschau und so weiter… ein wahrer Kino-Traum ❤ In der Friesekate wollten wir dann die legendäre, süüüßeste, heißeste und einfach leckerste Waffel der Welt wieder genießen (Herr Bpunkt redet seit dem Sommer 2013 von NICHTS anderem mhr!). Leider kamen wir 3 Wochen zu spät. Die Freisenkate heißt nun Meeresbrise… und obwohl uns die Kellnerin vorher versicherte, dass die Gäste die Waffeln sehr loben, war es sooo enttäuschend 😦

Lieber Koch der Friesenkate, sag mir biiiiitte, wie du deine Waffeln gemacht hast, damit Herr Bpunkt wieder lachen kann 😀

Jetzt heißt es also Bodengutachten besorgen, den Abriss der Ruine auf unserem Grundstück planen und mit den Banken verhandeln… Da warten sicher noch riesige Stolpersteine auf uns, aber es fühlt sich gut an und ja…

PENG! Es geht los 🙂

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6 Gedanken zu “PENG! Ich glaub das war der Startschuss zum Schwedenhaus.

  1. Oh wie spannend! Ich wollte auch immer ein Schwedenhaus. Aber das hätte unsere Gemeinde niemals genehmigt (Schwedenhaus in Bayern – absolut unmöglich, immer diese Zugezogenen😉) und mein Mann nicht gewollt. Ich bin schon so auf eure Pläne gespannt!😊 Wird es rot?😉

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  2. Hallo Frau Bpunkt 🙂

    Ich bin gerade über Euren Blog gestolpert. Funktioniert denn das Anbauen an die vorhandene Doppelhaushälfte mit einem Schwedenhaus? Wir groß ist denn Euer Grundstück insgesamt?

    Liebe Grüße Corina

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    • Hallo Corina, momentan sieht es so aus, als würde es gehen. Andere Firmen hatten vorher immer abgelehnt, weil es zu umständlich und teuer wäre. Es haben aber auch Steinhaus-Firmen abgelehnt 😉 das Grundstück ist ca 815qm groß. 😊 LG Frau Bpunkt

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