Mein Kampf gegen die Überstimulation und die Frage nach dem Transfer :)

Der Mai war ja schon toll, aber auch ziemlich holprig. Der Juni hingegen startet ganz und gar wunderbar. Heute gab es zwei tolle und für uns unendlich schöne Nachrichten und ich bekomme mein Dauergrinsen kaum mehr aus dem Gesicht!

Die Überstimulation hatte mich in den Stunden und ersten Tagen nach der Punktion wirklich schmerzhaft im Griff. Gestern war es im Liegen dann schon auszuhalten, stehen oder gehen jedoch waren unmöglich. Heute haben wir PU+3 und mir geht es bedeutend besser als in den vergangenen drei Tagen!

Neben der wirklich strikten Ruhe, halfen mir auch die Tipps der Instamädels, wieder auf die Beine zu kommen. Gegen die Überstimulation tat ich Folgendes:

  • VIEL trinken (und zwar ca. 4-5l!), am besten stilles Wasser mit Zitrone o.ä.
  • Eiweißshakes trinken (ich bekam den Tipp ca. 1g Pulver für 1kg Körpergewicht, da ich keine Elfe bin, muss ich also drei Shakes am Tag (zusätzlich zu den 4-5l!) trinken. Seit dem ich das konsequent mache, ging es mir zusehends besser. Zusätzlich ernähre ich mich gerade besonders eiweißreich. Wie praktisch, dass ich Geflügel, Eier, Quark und Käse so sehr liebe 🙂
  • Kühlen (warum sagt einem das niemand in der Kiwu?!?!?) am besten mit einem Kühlpad, das verschafft wirklich Erleichterung!

Die stechenden Schmerzen beim Wasserlassen habe ich zwar nach wie vor, aber dagegen möchte ich gerade keine Schmerzmittel einnehmen. Heute bekam ich in der Kiwu zwei Infusionen (mit Elektrolyten und Glucose) gegen die Überstimulation. Einen großen Unterschied spüre ich nicht, aber schlechter geht es mir auch nicht. Leider saß der Zugang äußerst ungünstig, so dass ich die ganze Zeit über starke Schmerzen hatte. Anschließend bat ich darum, ob wohl ich hierfür keinen Termin hatte, von einer Ärztin mit dem Ultraschall untersucht zu werden um sicher zu gehen, dass nicht zu viel freie Flüssigkeit im Bauchraum ist. Nach einer kurzen Wartezeit saß ich dann wieder auf dem „geliebten“ Frauenarzt-Stuhl und sah auf dem Bildschirm große schwarze Flecken. Die Ärztin erklärte mir, das dies tatsächlich wie befürchtet freie Flüssigkeit sei. Jedoch könnte, so lange es mir bis Mittwoch nicht schlechter geht, trotzdem ein Transfer am Mittwoch stattfinden!! 🙂

Schon heute Morgen um kurz nach neun erhielten wir den äußerst erleichternden Anruf unserer Biologin (unter Insidern auch einfach nur „Gott“ genannt! 😉 ) Unsere Mini Bims entwickeln sich nämlich ganz prächtig, sodass wir sehr wahrscheinlich einen Balsytozysten-Transfer (nach 5 Tagen Kultivierung) machen können. Nach dem Auflegen wusste ich gar nicht wohin mit mir und Tränen vor Glück kullerten nur so… 🙂

Nach den Schmerzen vor drei Tagen nach der Punktion, hätte ich NIEMALS damit gerechnet, dass ein Transfer stattfinden kann. Und dass unsere Mini Bims sich dann sogar schon zu Blastozysten entwickeln… es macht mich sooo glücklich! 🙂 In ca 44h bin ich dann also ganz offiziell PUPO (pregnant undtil proven otherwise). Ich zähle die Stunden und Minuten bis zum Transfer am Mittwoch und freue mich wahnsinnig auf den Juni. Denn für uns fängt er fantastisch an 🙂

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2 Gedanken zu “Mein Kampf gegen die Überstimulation und die Frage nach dem Transfer :)

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