{23+2} Feindiagnostik 

Zum letzten Mal waren wir bei der tollen Pränataldiagnostikerin… Diesmal für fast 2h zur Ferndiagnostik. Wie immer war die Angst vorher groß, dass irgendwas nicht stimmen könnte, einer unserer Rabauken nicht gewachsen ist, oder oder oder…

Witziger- oder auch traurigerweise, verlasse ich derzeit nur noch für Arzttermine das Grundstück. Der letzte Termin lag wieder über eine Woche zurück, sodass es mit schon wie ein abenteuerlicher Ausflug vorkam. Dazu mal wieder Parfüm und Mascara, hallelujah das war wie früher, als es auf die Piste ging 😂😂😂  Weiterlesen

{22+2} Zuckertest, Kontroll-Ultraschall und über das „Reduzieren“

Als adipöse Schwangere (Start BMI 30) hatte ich die ganze Zeit über große Angst vor dem Entstehen der  Schwangerschaftsdiabetes. Zum Glück war der Zuckerbelastungstest jedoch unauffällig und mir drohen erstmal keine Spritzen. Puh. Dieser Kelch scheint erstmal an mir vorbei gegangen zu sein. Ich hatte vor der Schwangerschaft auch schon gelesen, dass adipöse Frauen nicht so viel zunehmen dürfen. Leider war gerade in den ersten 12 Wochen das Futtern mein Heilmittel gegen die Übelkeit… Dadurch ging es relativ schnell bergauf. Inzwischen bin ich bei +15kg. 😢😰🙈 und das in der 23. Woche. Naja, im Prinzip liege ich ja auch seit Wochen nur rum, weil ich mich schonen soll. Meine Ärztin sieht das jedoch zum Glück sehr entspannt. Sie meint ich soll mich auf mindestens +25kg einstellen… Außerdem ist mein Blutdruck super und auch alle anderen Werte sind soweit in Ordnung 😊
Nach der Frauenärztin fuhr ich nach Hause und freute mich erstmal völlig ausgehungert aufs Frühstück. An diesem Tag waren jedoch auch Handwerker im Haus und die hatten viele viele Fragen. Irgendwann zog ich dann aber die Drillingsjokerkarte und zog mich zum Futtern zurück 😎🤗 anschließend wollte (und musste) ich mich ausruhen.

Auch daraus wurde jedoch nichts, denn als ich gerade am Einschlummern war, stand mein lieber Papi in der Tür. Er wollte mich zum Ultraschall ins Krankenhaus begleiten, kam jedoch fast eine Stunde zu früh 😂

Also fuhren wir gemeinsam ins etwa 30min entfernte Krankenhaus und warteten 1h auf unseren Termin. Als wir endlich dran waren, holte uns die Oberärztin zu sich und es ging auch ganz fix los. Beim letzten Mal (1 Woche zuvor) hatte sie bei den Zwillingen eine sehr große Menge Fruchtwasser festgestellt und dies wollte sie engmaschig kontrollieren. Zunächst war aber unser Einzelkämpferchen an der Reihe. Der Gute wurde von den Zwillingen etwas abgeschoben und liegt nun nicht mehr in der nächsten Nähe zum Ausgang 😅 Er wurde ausgemessen und wiegt nun schätzungsweise 460g. Damit ist er tatsächlich entgegen aller Annahmen (die Zwillinge müssen sich ja einen Futtertrog teilen) der zarteste und leichteste. Aber noch voll in der Norm. Alles gut 😍

Dann waren die Zwillinge an der Reihe. Und da ist jedes Mal was los. Ich glaube auch für die Ärzte ist es gar nicht mehr so einfach, immer beim gleichen Baby zu messen, weil die Rabauken inzwischen echt groß sind und eben auch kurz und quer liegen. Durch dieses ständige Hin und Her befürchte ich ja irgendwann die Nachricht zu hören „Da sind doch 4!“ 😂😂😂 Denn irgendwie sieht man vor lauter kleinen Bäuchlein und Köpfchen manchmal gar nicht mehr durch… So ging es auch meinem Papi (dem werden Kubikopa, wie er es nennt 😍). Es war für ihn der erste Ultraschall seines Lebens und er meinte nur er hat irgendwann gar nicht mehr durchgeblickt. Verständlich 😜 Jedenfalls scheint bei den Zwillingen auch alles supi zu sein. Gegenüber unserem Einging greifen sie jedoch mehr Futter ab und wiegen schon 520g bzw. 550g 😀 Auch das Fruchtwasser beschrieb sie diesmal als üppig, aber im Rahmen. Muttermund ist übrigens noch zu wie nichts. Das hat mich ja riesig gefreut.

Anschließend fragte mich die Ärztin noch, ob ich mich kurz mit einer jungen Dame unterhalten könne, die nach einer Insemination in der 8. Woche mit Drillingen schwanger ist und gerade vor der Entscheidung steht: Reduktion ja oder nein. Puh. Gar nicht so einfach. Sie ist nämlich gesundheitlich vorbelastet (Bluthochdruck und Zucker), die Wohnsituation ist nicht optimal (gerade in eine 3-Raum-Wohnung gezogen) und eine Reduktion wäre im Gegensatz zu uns bei ihr „relativ“ sicher durchführbar, da es sich um eineiige Drillinge handelt. Was soll man so jemandem denn raten??? Ich habe einfach frei heraus von unserer Situation und auch von unseren Schwierigkeiten und Ängsten berichtet. Auch habe ich gesagt, dass wir ja nicht wissen, wie es bei uns am Ende ausgeht… dass wir jetzt gerade jedoch unglaublich stolz und glücklich über den bisherigen Verlauf der Schwangerschaft sind. Ich gab ihr zwar meine Nummer, bisher hat sie sich jedoch nicht gemeldet.

Ich möchte ehrlich gesagt nicht mit ihr tauschen und war heilfroh, dass die Ärzte als dieses Thema bei uns im Rat stand schnell sagten, sie würden uns absolut davon abraten. Denn der Einging war der „sicherste“. Wenn man einen Zwilling „reduzieren“ (was für ein blödes Wort!!!) würde, wäre die Gefahr sehr groß, dass auch der andere get, und eventuell sogar der dritte… Demnach mussten wir diese Option also nie wirklich in Betracht ziehen (ich hätte es glaube ich nicht gekonnt…) und wollten unser Glück allein der Natur und der Medizin überlassen… Dass ich nun in der 23. Woche zu Hause mit einer dicken Murmel sitze und alle paar Minuten von einem meiner drei Rabauken gestupst werde – ist für mich ein absolutes WUNDER!!!! 💙💙💙

{22+0} To – Do – Liste 🙈🙉🙊

Ohjeeee… wenn man (ganz optimistisch) von der durchschnittlichen Dauer einer Drillingsschwangerschaft ausgeht, bleiben uns nur noch 9 Wochen um alles vorzubereiten. Nicht vergessen darf man aber dabei, dass ich zwar einerseits zu Hause bin und demnach vieeeel Zeit hätte. Andererseits kann ich einfach kaum etwas machen und fühle mich am allerbesten wenn ich einfach nur liegen kann. Abgesehen davon müssen viele Drillingsschwangere irgendwann zur engeren Überwachung ins Krankenhaus und dann wäre hier nichts geschafft…

Leider ist noch soooo viel zu erledigen und vieles hängt einfach damit zusammen, dass das Kinderzimmer noch nicht gemacht werden konnte. ABER heute morgen klingelte das Telefon, die Maler waren dran… Sie werden uns nun vorziehen und morgen geht es endlich loooos! 🎉🎉🎉 Wenn das Schlaf- und Kinderzimmer nämlich erstmal verputzt und somit wieder nutzbar sind, können wir auch endlich wieder im normalen Bett schlafen und vor allem all die Möbel aufbauen, die ja schon in der Garage auf ihren Einsatz warten…

Also, hier mal (unsortiert) alles, was mir gerade so im Kopf herumspukt:  Weiterlesen

{21+2} Babybauchshooting🎀

Gerade passieren wirklich viele Dinge, von denen ich nicht mehr glaubte, sie erleben zu dürfen. Neben der Babyparty zähle ich dazu auch unser Babybauchshooting. Ich fotografiere selbst schon seit Jahren sehr ambitioniert, aber eben nur als Hobby. Nach unserer Verlobung war das allererste, worum ich mich bemühte, ein gescheiter Fotograf. So auch jetzt, als ich schwanger wurde. Ich glaube schon in der 5. Woche begann ich mit meinen Recherchen. Schließlich hatte ich sehr genaue Vorstellungen. Keinesfalls wollte ich in ein Studio. Ich suchte nach einem Fotografen mit einem ganz authentischen und trotzdem sensibel-romantischen Stil. Als ich Leni Moretti entdeckte, schlug mein Herz sofort etwas höher. Wie elektrisiert klickte ich mich durch ihre Instagram Galerie und später auch durch ihre herrliche Homepage. Schnell war klar: DIE ist es!! Diesen Stil, Paare, Familien und vor allem Babys / Kinder in ihrem Umfeld zu fotografieren, ganz unbefangen und natürlich, so wie Familien nun einmal sind, kannte ich bisher nur aus dem amerikanischen Raum („lifestyle family photography“ – lautet da das Stichwort). Umso glücklicher war ich zu sehen, dass Leni in Berlin wohnt und arbeitet (sie ist aber auch deutschlandweit buchbar 😉). Kurze Zeit später telefonierten wir und vereinbarten ein Shooting für den 13.07. Am 12.07. hat nämlich mein werter Gatte seinen Geburtstag gefeiert und so konnten wir uns von den Eltern einen kleinen Zuschuss zum Shooting wünschen. Weiterlesen

{20+4} Babyparty 🎉🎉🎉

Babypartys waren lange Zeit ein zweischneidiges Schwert für mich. Natürlich freut man sich wahnsinnig für diese Freundin oder auch Verwandte, welche bald ein Baby haben wird… aber gleichzeitig tut diese Feier weh, denn einen ganzen Abend lang wird einem gefühlt das Scheitern auf ganzer Linie unter die Nase gerieben… Genauso wie der Mutterpass sich für uns Kiwumädels schon surreal und geradezu wie der heilige Gral anfühlt, verhält es sich auch mit der Babyparty. Seit ich schwanger wurde habe ich immer mal wieder darüber nachgedacht. Dabei kam ich jedoch stets zu dem Schluss, dass es für mich wohl keine Party geben wird. Denn mit den Drillingen weiß man ja nie, wie es kommt. Manche Drillingsschwangere müssen schon früh ins Krankenhaus, dürfen nur noch liegen oder haben andere schlimme Beschwerden / Komplikationen.

Da hatte ich aber nicht mit meinen tollen Mädels gerechnet!!! 😍 Weiterlesen