Wir geben absolut nicht auf! (ZT9)

Nach meinem letzten Beitrag haben mich ganz viele Nachrichten erreicht in denen mir Mut zugesprochen wurde. Ich solle nicht aufgeben, sei noch so jung und es wäre noch alles offen für uns. Ich bin für jeden Kommentar sehr dankbar 😍😊, wunderte mich jedoch, ob mein Beitrag wirklich so hoffnungslos wirkte? Eigentlich war genau das Gegenteil meine Intention. Klar habe ich Zweifel am Ausgang der aktuellen Kryo, man lernt ja aus der Vergangenheit und nun ist es drei mal schief gegangen… da muss man sich auch ein Stück weit selbst schützen. Anders als andere, kann ich jedoch nicht wieder auf den Aufprall warten, sondern muss mich vorher schon nach Auswegen und neuen Ideen suchen. Dank unserer Recherchen fühle ich mich viel viel sicherer und habe das Gefühl ein Netz und den so genannten doppelten Boden unter uns aufgespannt zu haben.

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Plan B, Plan C, Plan…

Seit einigen Tagen hatte ich mit Sorgen und Ängsten zu tun, die größer wurden, je näher der letzte All-In-Kryoversuch kam. Irgendwie wurde mir klar, dass wir nich wie zuvor noch 3 Kroyversuche (3×3 Eisbärchen warten ja auf uns und bisher wurden auch immer nur 3 auf einmal aufgetaut) sondern nur noch einen einzigen Versuch haben. Der Plan der neuen Kiwu lautete ja, alle 9 auftauen und ins Blastozysten-Rennen schicken, 1-2 einsetzen (und schwanger werden). Sollte dabei eventuell sogar mit viele Glück noch eine Blastozyste übrig bleiben, würden sie diese wieder einfrieren, aber das sei die Seltenheit…

Je näher also dieser „letzte“ Versuch rückte, umso schlechter ging es mir. Wenn diese Kryo  nun schief geht, müsste eine neue ICSI her. Die erste ICSI hat uns jedoch weit mehr gekostet als gedacht. Durch den Hauskauf sind die Konten leer und somit könnten wir uns eine erneute ICSI (bei uns betrug der Eigenanteil etwa 7000€) gerade absolut nicht leisten.

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Plan B: Aus 9 mach 3 oder: der „All-in-Kryo“ wird ein „Angsthasen-Versuch“ 

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